Marianne Paszeitis, die mir 2013 für den Luruper Kulturpreis die Laudatio hielt, ist am 12.02.2015 nach langer Krankheit gestorben. Sie war eine engagierte Luruperin, eine Sozialdemokratin, die das 'sozial' noch ernst nahm, die wusste, wie das Leben war in den Siedlungen der einfachen Leute in Lurup, in den Kistenhäuschen, den Kleingartenbuden und Siedlungsprojekten und sich im Altonaer Seniorenbeirat sehr für sie eingesetzt hat. Ich bin mir sicher: Jede Luruperin und jeder Luruper, der sie kennen lernen durfte, wird sie tief im Gedächtnis behalten. Sie ist uns mit ihrem Engagement und ihrer Authentizität ein Vorbild geworden.


 

Luruper Kulturpreis 2013

Am 30. Oktober 2013 überreichte mir Jutta Krüger vom Luruper Forum den Luruper Kulturpreis 2013.

Mein herzliches Dankeschön gilt allen Luruperinnen und Luruper, dem Luruper Forum und allen, die mich seit nunmehr 10 Jahren bei der Regionalgeschichtsforschung unterstützen!

Frau Krüger überreichte mir als Geschenk die Jubiläumsschrift anlässlich des 50jährigen Bestehens der Siedlergemeinschaft Elbkamp in Hamburg Lurup von 1981 und einen schönen bunten Herbstblumenstrauß.

Die Laudatio von Frau Paszeitis von den Luruper Sozialdemokraten und meine Dankesrede habe ich auf allgemeinen Wunsch hin hier zum Download bereit gestellt.

Anstatt eines weiteren Buches hatte ich mir in einem Vorgespräch eine Spende erbeten für die Lampedusa-Flüchtlinge. Ich war doch sehr erfreut und überrascht, als ich beim Auspacken des Buches tatsächlich einen Briefumschlag mit einem 100 € - Schein fand. Glücklich bin ich, dass ich nun die Organisation borderline-europe und dem Förderverein der Karawane der Flüchtlinge von Lampedusa-in-Hamburg mit je 50 € unterstützen kann.

Für mich ist das schonungslose Aufdecken der Menschenrechtsverletzungen der NS-Zeit untrennbar verbunden mit einem Eintreten für die Menschenrechte in der Gegenwart. Unterträglich ist es, dass heute Flüchtlinge an den Grenzen Europas dem Tode überantwortet werden und das Grundrecht auf Asyl in Deutschland nach dem rassistischen Mob von Rostock-Lichtenhagen verschärft wurde. Setzen wir uns in den Stadtteilen, den Vereinen, den Synagogen, den Gemeinden und den Moscheen dafür ein, dass Rassismus, Antisemitismus und alle Formen von Diskriminierung, von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit überwunden werden!

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